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Die Geschichte der Post-Brauerei


Die Post-Brauerei in Nesselwang kann auf eine lange Geschichte zurückblicken.

Nach über 350 Jahren aktiven Brauens in Nesselwang verkaufte der Bräu und
Eigentümer, Karl Meyer, im Herbst 2009 die Markenrechte an die Privat-Brauerei
Zötler in Rettenberg. Beide Brauereien sind fast Nachbarn, knapp 20 km vonein-
ander entfernt. Durch diesen Verkauf ist gesichert, dass die Marke „Post-Brauerei
Karl Meyer Allgäu“ auch weiterhin fortgeführt wird.

Interessanter Zufall (oder Schicksal?): Beide Brauereien waren über lange Jahr-
zehnte als „Adlerbrauerei“ in den geschichtlichen Unterlagen geführt!



Aber jetzt erstmal zurück zu den Anfängen:

In den bischöflichen Hofbüchern zu Augsburg, geht die erste Erwähnung der Nesselwanger Brauereien auf das Jahr 1650 zurück. Damals existierten in Nesselwang laut den Steuerveranlagungen fünf Brauereien. Im Untertanen-Verzeichnis von 1650 sind jedoch nur drei der Bierbrauer verzeichnet und es kann somit angenommen werden, dass diese drei Brauereien bereits vor 1650 betrieben wurden.

Später (1672 -77) ist das erste Mal beim Namen Vögeler der Name „Bierprew zum Adler“ zu lesen. Diese Generation der Vögeler bewirtschaftete die damalige Adlerbrauerei mit Gastwirtschaft bis zum Jahre 1785.

Am 20. Juni 1785 endet die 135-jährige Tradition der Familie Vögeler und es beginnt die 78 jährige Ära der Nachfolger-Familie Ott. Anno 1817 wurde die Postexpedition und der Poststall in die Adlerbrauerei, verlegt.

Am 5. Januar 1863 wird der gesamte Brauereibesitz an Josef und Genovefa Schweger verkauft. In der Verkaufsurkunde wird erstmalig von einer Branntweinbrennerei gesprochen, die zur Brauerei gehörte. Josef Schweger übernimmt somit auch die Post-
stelle und erstmals wird in den Übergabe-Niederschriften die Bezeichnung Postanwesen genannt und amtlich eingetragen. Somit endet die 200 jährige Geschichte der Adlerbrauerei und es beginnt die der heutigen Post-Brauerei.


Am 25. Januar 1883 kaufte Franz Seraph Huber die Postbrauerei mit allen Liegenschaften. 1895 wurde die Poststallung mit der Eröffnung der neuen Eisenbahnstrecke Kempten-Pfronten aufgelöst.

1910 wurde ein neues Postamt erstellt. Bis zu diesem
Zeitpunkt war nun die Postexpedition 82 Jahre in der Post-Brauerei.

Durch Franz Seraph Huber wurde die heutige Grundlage der Familie Huber-Meyer geschaffen. In der Zeit von 1883 bis 1909 kaufte Franz Huber diverse Gastwirtschaften in Schwangau, Hopferau, im Bereich Kempten und Mittelberg, sowie in Füssen und Pfronten. Diese übergab er an seine sechs Kinder und hatte somit für alle gut vorgesorgt. Am 23. Mai 1918 schloss der erfolgreiche Geschäftsmann, Landwirt und Brauereibesitzer für immer seine Augen.

Seine älteste Tochter Therese, verheiratet mit dem Bierbrauer Karl Meyer (I.) aus Regensburg, übernahm den Betrieb im Jahre 1909 und führte ihn zusammen mit ihrem Mann über beide Weltkriege hinweg bis ins Jahr 1949.


Sein Sohn Karl Meyer (II.), geb. am 27. März 1911, kam schwer verwundet aus dem 2. Weltkrieg nach Hause und trat 1949 sein Erbe an. Im Aufschwung der Nachkriegszeit gelang es ihm, die Umsätze der Brauerei beträchtlich zu vergrößern. Der Brauerei-Gasthof wurde von 1948 bis 1975 mit wechselndem Erfolg verpachtet.

Seit Weihnachten 1975 führt die Familie von Karl Meyer (III.) den Brauerei-Gasthof bis zum heutigen Tag in eigener Regie.
Seit Januar 1978 übernahm Karl Meyer von seinem Vater auch die Führung der Post-Brauerei.

Im Jahr 2009 hat sich Karl Meyer entschieden, die Markenrechte seiner Bierspezialitäten an die Familien-Brauerei Zötler zu verkaufen.


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Grüntenstr. 2, 87549 Rettenberg

Telefon: 08327 / 921 0
Telefax: 08327 / 7487

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